Glossar

Glossar mit Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen im Zusammenhang mit Markiertechnik.

Ablation
Abtragen (Entfernen) von Material durch Aufheizung, z.B. durch einen Laser.
Anlassfärben
Beim Laserkennzeichnen durch Anlassen werden Metalle lokal unterhalb des Schmelzpunktes des Werkstoffs erwärmt. Die Erwärmung bewirkt das Entstehen von Anlassfarben durch Gefügeänderungen in der Randschicht, die jedoch bei einer weiteren Erhöhung der Temperatur nicht temperaturstabil sind und wieder verschwinden würden.
Barcode
Der Barcode (engl., Strichcode) ist eine maschinenlesbare Schrift, die aus unterschiedlich breiten Strichen und Lücken gebildet wird. Mittels optischer Abtaster, so genannter Barcodeleser (Strichcodelesegeräte oder Scanner) wird der Code maschinell gelesen und in der EDV weiterverarbeitet.

Glossar - Barcode

Glossar - QR-Code

Barcodeleser
Ein Barcodeleser ist ein Datenerfassungsgerät, das verschiedene Barcodes lesen und weitergeben kann. Die Erkennung dieser Strichcodes erfolgt dabei rein optisch entweder mit Rot- oder Infrarotlicht. Jeder Barcodeleser besteht aus der eigentlichen Leseeinheit und der nachgeschalteten Dekodiereinheit. Während dies bei den Lesestiften meistens zwei Geräte sind (es gibt auch Lesestifte mit integriertem Dekoder), ist bei fast allen anderen Gerätetypen die Dekodiereinheit in der Leseeinheit integriert. Fast alle Typen sind mittlerweile als stationäre, als kabelgebundene Handscanner oder als mobile Erfassungsgeräte (z. B. Inventurterminals mit integriertem Barcodescanner) auf dem Markt erhältlich.

 

Glossar - Barcodescanner
Nadelpräger Zubehör: Barcodescanner

DataMatrix
Der Data Matrix Code ist ein zweidimensionaler Barcode, bestehend aus schwarzen und weißen Flächen (Zellen, Modulen), die entweder in einem quadratischen oder rechteckigen Muster angeordnet sind. Die Informationen, die codiert werden können Text oder numerische Daten sein. Die übliche Datengröße reicht von wenigen Bytes bis zu 1556 Bytes. Die Länge der codierten Daten ist abhängig von der Anzahl von Zellen in der Matrix. Fehlerkorrektur-Codes werden oft verwendet, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen: Selbst wenn eine oder mehrere Zellen beschädigt sein sollten, kann die Nachricht immer noch gelesen werden. Ein Data Matrix Symbol kann bis zu 2335 alphanumerische Zeichen enthalten.

 

Glossar - DataMatrix Beispiel
DataMatrix Beispiel

Direktmarkierung
Markierung durch direkte Veränderung des Produkts ohne Materialauftrag.
DPM - Direct Part Marking
DPM (eng = Direct Part Marking)  
Direkte Produkt Markierung ist ein Verfahren, um Produkartikel/Produktionteile dauerhaft/permanent kenntlich zu machen. Wesentliches Ziel ist dabei, die Verfolgung einzelner Herstellungsstücke während des gesamten Lebenszyklus zu ermöglichen. Die Interpretation des ‚permanent‘ hängt oft vom Kontext ab, in dem das Teil verwendet wird. In der Luftfahrtindustrie werden Teile eines Flugzeuges über 30 Jahren verwendet. Innerhalb von Telekommunikations- und Computer-Industrie kann der Lebenszyklus auf ein paar Jahre reduziert sein. DPM wird intensiv von der Automobil-, Luftfahrt und von Elektronikherstellern verwendet, um eine zuverlässige Identifikation von Teilen zu erleichtern. Dies kann helfen, Daten Logging für die Sicherheit, Garantiefragen und gesetzlichte Anforderungen zu erfüllen.
DPMI - Direct Part Mark Identification
Direct Part Mark Identification betont den Aspekt der dauerhaften (fälschungssicheren) Identifikation eines Produkts, das direkt markiert wurde, z.B. zum Zweck der Rückverfolgbarkeit und Transparenz der Produktions- und Vertriebswege bis zum Verbraucher/Endanwender.
EAN - European Article Number
EAN (Abkürzung für European Article Number) ist eine international unverwechselbare Produktkennzeichnung für Handelsartikel. Die Nummer besteht aus 8 bzw. 13 Ziffern, von denen die ersten 2 oder 3 bzw. 7, 8 oder 9 Ziffern zentral durch die GS1-Gruppe verwaltet und an Hersteller auf Antrag als Global Location Number vergeben werden. In Deutschland fallen für die Vergabe Lizenzgebühren an die GS1 Germany an.

Die EAN wird in der Regel als maschinenlesbarer Strichcode auf die Warenpackung aufgedruckt und kann von Barcodescannern decodiert werden

Farbumschlag
Farbänderung der Oberfläche eines Materials durch chemische Veränderung der Pigmente.
LASER
Laser ist ein Akronym von Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation, dt. = Lichtverstärkung durch angeregte Strahlungsaussendung.

Eine Übersicht über unseren verschiedenen Lasersysteme finden Sie hier.

Laserschutzklasse
Laser können aufgrund der Eigenschaften ihrer Strahlung und aufgrund ihrer extrem konzentrierten elektromagnetischen Leistung biologische Schäden verursachen.

Dabei werden Bereiche der Wellenlängen und Einwirkzeiten unterschieden, die zu charakteristischen Verletzungen und Verletzungsschwellwerten der Leistungs- oder Energiedichte führen. Nach DIN EN 60825-1 werden Lasersgeräte in Klassen nach Gefährlichkeit für Augen und Haut eingestuft.

Anwender und Anlagenbauer müssen direkte, indirekte (unbeabsichtigt gerichtet reflektierte) und Streustrahlung (unbeabsichtigt diffus reflektierte) hinsichtlich dieser Grenzwerte berücksichtigen.
Diese Einstufung ist vom Hersteller nach den entsprechenden Vorschriften vorzunehmen. Die Lasergeräte sind entsprechend der Laser-Klasse mit genormten Warnhinweisen zu versehen. Diese Einstufungen wurden Anfang 2004 angepasst.

Laserklasse 1
Zur Klasse 1 gehören Laser die auch bei dauernder Betrahlung unter den maximal zulässigen Bestrahlungswerten liegen. Laserscanner der Klasse 1 sind ungefährlich und benötigen ausser der entsprechenden Kennzeichnugn auf dem Gerät keinerlei weitere Massnahmen.

Laserklasse 2
Zur Klasse 2 gehören Laser im sichtbaren Bereich und bei denen eine Betrahlung von unter 0.25ms für das Auge unschädlich ist. 0.25ms entsprechen einem Lidschlussreflex, der das Auge automatisch ausreichend gegen längere Bestrahlung schützen kann. Auch diese Geräte gelten deshalb als ungefährlich solange keine Medikamenteneinwirkung die Reaktionszeit des Augen wesentlich erhöht und nicht absichtlich in den Laserstrahl geblickt wird (Unterdrückung des Lidschutzreflexes). Bei dieser Laserklasse reicht deshalb eine entsprechende Kennzeichnung auf dem Gerät aus.

Laserklasse 3R
Zur Klasse 3R gehören Laserscanner die das 5fache der Grenzwerte der Klasse 1 und Klasse 2 nicht überschreiten. Bei der Klasse 3R können bereits Augenschädigungen durch direkten Sichtkontakt auftreten. Deshalb muss eine entsprechende Kennzeichnung z.B. Warnsignal vorhanden sein und die Mitarbeiter müssen über die Gefahren informiert werden. Es müssen Schutzbrillen und Schutzhandschuhe getragen werden. Es muss in Deutschland gemäss §6 der Unfallverhütungsvorschrift ´Laserstrahlung´ (BGV B2) ein Laserschutzbeauftragter durch das Unternehmen bestellt werden, desweiteren muss der Einsatz dieser Geräte gemeldet werden.

Laserklasse 3B
Bei dieser Klasse ist der direkte Blick in den Strahl für das menschliche Auge sehr schädlich. Es treten irreversible Schäden auf. Die Haut wird bei kurzem Kontakt noch nicht geschädigt. Es müssen Schutzbrillen in den Räumen getragen werden in welchem entsprechende Laser im Einsatz sind. Desweiteren muss der Einsatz dieser Geräte durch eine Warnlampe signalisiert werden. Es müssen Schutzhandschuhe und Schutzbrillen getragen werden. Es muss in Deutschland gemäss §6 der Unfallverhütungsvorschrift ´Laserstrahlung´ (BGV B2) ein Laserschutzbeauftragter durch das Unternehmen bestellt werden, desweiteren muss der Einsatz dieser Geräte gemeldet werden.

Scanner
Ein Scanner (engl. to scan = abtasten) ist ein optisch-mechanisches Abtastgerät zum Zweck der Datenerfassung, das ein Objekt auf eine systematische, regelmäßige Weise abtastet oder vermisst.
Im Zusammenhang mit Produktmarkierung dient der Scanner dem Auslesen, d.h. der Aufnahme und Umwandlung sowie der Weitergabe der in der Markierung enthaltenen Information.
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